Wo kommen unsere Früchte her

Klicken Sie sich durch und finden Sie heraus, wo unsere Vielzahl an Früchten herkommt und was es noch für interessante Informationen über sie zu entdecken gibt.

Curve

Quitte

Quitten aus unseren Breiten können aufgrund des hohen Gehalts an Gerbstoffen nicht einfach roh verzehrt werden. Ihr Fruchtfleisch schmeckt sehr holzig, hart und bitter.

Ein besonderes Kennzeichen der Quitte ist ihr weißgrauer filziger Flaum an der Schale, der sehr bitter ist. Dieser Flaum muss vor dem Verarbeiten kurz abgewischt werden.

 

Die Quitte sieht äußerlich – je nach Sorte – Äpfeln oder Birnen sehr ähnlich. Daher wird sie in die etwas länglicheren Birnenquitten und die rundlicheren Apfelquitten unterschieden.

Quitten kann man nur im Oktober pflücken.

Wir beziehen unsere Quitten ausschließlich aus Ungarn.

Quitten sind enge Verwandte von Apfel und Birne und stammen aus der Familie der Rosengewächse.

Mit 4.000 Jahren soll die Quitte sogar zu den ältesten Obstsorten der Welt gehören.

Die Schwartau Quitte hat eine leuchtend gelbe und feste Schale,  ein intensives süß-säuerliches Aroma und einen zitronenähnlichen Duft.

Die Quitte leiht unserer heutigen Marmelade ihren Namen - und das schon sehr lange: Bereits im 16. Jahrhundert wurde eingekochtes Fruchtmus erstmals als Marmelade bezeichnet. Die Griechen kochten damals Quitten zusammen mit Honig und nannten den dabei entstandenen Saft "melimelon" – „Honigapfel". Davon leiteten die Portugiesen den Begriff „marmelo", als Bezeichnung für die Quitte bzw. die heutige Marmelade, ab.

Bei der Parfümherstellung wird für unterschiedliche Duftkompositionen ätherisches Quittenöl verwendet. Ein großer Pluspunkt: Das Quittenöl ist besonders hautverträglich und spendet der Haut jede Menge Feuchtigkeit.

Der goldene Apfel der Aphrodite – diesen bezaubernden Namen hat die Quitte übrigens der griechischen Mythologie zu verdanken. Sie besagt, dass man dank der Quitte Glück, Liebe und Fruchtbarkeit erntet. Die Quitte wird daher gerne auf Hochzeiten gereicht und ihr betörender Duft sollte die römischen Frauen verzaubern.

Curve

Rhabarber

Rhabarber gehört zur Familie der Knöterichgewächse und gilt daher streng genommen als Gemüse – Fruchtgemüse, um genau zu sein.

Er kommt in den Varianten grün oder rot daher. Der grüne Rhabarber enthält etwas mehr Fruchtsäure und schmeckt daher etwas herber.

In Deutschland wachsen etwa 30 verschiedene Sorten und in ganz Europa um die 100 Sorten.

Frischer Rhabarber besteht zu 90 Prozent aus Wasser und ist damit sehr kalorienarm. Bemerkenswert ist der hohe Kaliumgehalt.

Rhabarbersaison ist vpn April bis Juni.

 

Unseren Rhabarber beziehen wir zu 100% aus Polen.

Die Rhabarberstangen werden per Hand und mit speziellen Maschinen geerntet.

Der Schwartau Rhabarber ist knackig, fest und glänzend, hat ein säuerlich, herbsüßes Aroma und eine glatte Schale ohne Rillen.

Lange Zeit wurde Rhabarber ausschließlich für medizinische Zwecke angebaut.

Die große Liebe zum Rhabarber verewigte die englische Komikertruppe Monty Python im „Rhubarb Tart Song".

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wird Rhabarber in Großbritannien im großen Stil angebaut, veredelt und verfeinert. Dort ist die grüne, dünnstielige „Timperley Early" bereits zu Weihnachten erntereif.

Curve

Rote Johannisbeere

Der Vitamin C-Gehalt der frischen roten Johannisbeere kann sich sehen lassen: mit ca. 30 mg pro 100 Gramm Früchte steht er Zitronen oder Orangen in nichts nach.

Die frischen Beeren, enthalten außerdem reichlich Calcium, Magnesium Mangan, Kalium und eine ganze Menge sekundärer Pflanzenstoffe wie Phenolsäuren und Flavonoide.

Die kleinen Beeren gibt es in rot, weiß, rosa und schwarz. Das säuerliche Fruchtfleisch steckt voller, essbarere Kerne.

Saison ist von Juli bis August.

Unsere Johannisbeere kommen zu 90% aus Polen, 7% aus Dänemark und 3% aus Litauen.

Johannisbeeren stellen keine hohen Ansprüche an Boden und Witterung, weshalb sie auch in unseren Gefilden gut gedeihen.

Die Schwartau Johannisbeere ist prall, saftig und glänzend mit herb-säuerlichem Aroma und leuchtend roter Färbung.

Je mehr Sonne die Früchte bekommen, desto süßer und kräftiger sind sie im Geschmack.

Johannisbeeren haben viele Namen. So heißen sie „Träuble" in Schwaben, "Meertrübeli" bei den Schweizern und in Österreich „Ribisel".

Johannes der Täufer hat den kleinen Beeren seinen Namen gegeben. An seinem Namenstag, dem 24. Juni, wird traditionell der Startschuss zur Ernte gegeben.

Es wird gesagt, dass wenn man vom Einkochen der Beeren träumt, es Liebe und Glück im richtigen Leben verspricht. Trinkt man im Traum Johannisbeersaft, soll es darauf hindeuten, dass der Träumende Abwechslung und Abenteuer sucht.

Curve

Sanddorn

Ursprünglich stammt der Sanddorn aus Nepal. Vor etwa 17.000 Jahren hat er sich dann durch eiszeitliche Verschiebungen wie ein Band bis nach Europa verbreitet.

Sanddorn wächst vor allem an sandigen Meeresküsten, er kommt aber auch an Gebirgsbächen oder auf einer Seehöhe von bis zu 5.000 Metern vor. Er ist ein wahrer „Überlebenskünstler", der zwar viel Licht, jedoch keinen nährstoffreichen Boden braucht und es sogar in Gebieten mit Dauerfrost oder langer Dürre schafft zu überleben.

Der Fähigkeit, auf besonders sandigen Böden zu wachsen, verdankt die Pflanze ihren Namen. Mit ihrem tief reichenden Wurzelsystem krallt sie sich im Boden fest.

Sanddorn ist auch bekannt unter den Namen Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Rote Schlehe oder Sandbeere.

Sanddorn-Saison ist September bis Oktober.

Unser Sanddorn kommt zu 100% aus Litauen.

Die Sanddornfrüchte werden zwar häufig als Beeren bezeichnet, gehören botanisch gesehen allerdings zu den Nussfrüchten.

Der Schwartau Sanddorn hat eine leuchtend gelb-orangene Schale, ein intensives herb-säuerliches Aroma und ist 3-8 mm groß.

Sanddorn wird aufgrund seiner leuchtenden Farbe als Zitrone des Nordens bezeichnet.

Sanddorn lässt sich hervorragend zu Konfitüre oder Gelee, Saft und Likör verarbeiten. Das Mark der herb-säuerlichen Beeren schmeckt im Müsli, Joghurt oder Quark, zu Vanilleeis, im Obstsalat oder eignet sich zum Verfeinern von Kuchen und Desserts. Aber nicht nur für süße Speisen ist Sanddorn ein herrlicher Begleiter. Aufgrund seines säuerlichen Aromas verfeinert er auch herzhafte Gerichte mit Lamm oder Wild und schmeckt auch zu Käse hervorragend.

Das Sanddornöl wird aus dem Fruchtfleisch sowie aus den Kernen gewonnen und vor allem für Gesichtscremes, Körperlotionen oder Badeöle verwendet. Das enthaltene Vitamin E wirkt in Verbindung mit Betakarotin als natürlicher UV-Filter, schützt so vor Sonneneinstrahlung und wirkt unter anderem dem Alterungsprozess der Haut entgegen.

Curve

Mirabelle

Mirabellen gehören zu den weltweit mehr als 2.000 verschiedenen Pflaumensorten und werden manchmal auch als gelbe Zwetschgen bezeichnet.

Sie stammt ursprünglich aus Kleinasien und wurde bereits vor 2.500 Jahren kultiviert.

In Lothringen in Frankreich werden jährlich rund 18.000 Tonnen Mirabellen geerntet, was etwa 80 Prozent der Weltproduktion ausmacht.

Saison ist von August bis September.

Mirabellen beziehen wir zu 100% aus Deutschland.

Die Mirabelle ist eine Steinfrucht und gehört zu den Rosengewächsen.

Sie benötigt viel Sonne und einen trockenen Standort.

Die Schwartau Mirabelle ist kugelrund, mit einer goldgelben, rotgelben bis roten Farbe, hat ein pralles, festes Fruchtfleisch und schmeckt wunderbar saftig, intensiv süß, feinwürzig und sehr aromatisch nach Pflaume.

Aufgrund ihres intensiv süßen Geschmacks und ihres hohen Zuckergehaltes werden Mirabellen häufig zu Konfitüre, Mirabellenbrand oder Mirabellenlikör verarbeitet.

Einen besonderen Auftritt hatte die verführerische Frucht im Bestseller „Das Parfum", in dem sich Jean-Baptiste Grenouille als junger Mann in den Duft einer schönen Mirabellen-Verkäuferin verliebt. Als er sie ungewollt umbringt, erkennt er, dass Gerüche flüchtig sind und lernt daher bei dem Parfumeur Baldini, wie man Düfte konservieren kann.

Aufgrund ihrer besonderen Schönheit widmete Johann Wolfgang von Goethe sein Gedicht „Eine Schachtel Mirabellen" der gelben Sommerkönigin.

Mischt man den Mirabellenlikör mit Sekt, erhält man den bekannten „Kir Lorraine", der vor allem als Aperitif getrunken wird.

Curve

Apfel

Der Apfel ist keine heimische Frucht, sondern kommt ursprünglich aus Zentral- und Westasien. Etwa 10.000 vor Christus wuchsen auf dem Gebiet des heutigen Kasachstans bereits die ersten Äpfel, die der damaligen Hauptstadt – "Almaty" bzw. "Alma-Ata" bedeutet übersetzt "Stadt des Apfels" – auch ihren Namen gaben.

Mittlerweile ist der Apfel auf der ganzen Welt zu Hause, vor allem da, wo ein gemäßigtes Klima herrscht wie in Europa, Afrika, Amerika, Australien und Neuseeland. In Deutschland machen Äpfel etwa 44 Prozent des gesamten deutschen Obstanbaus aus. 2013 wurden knapp 800.000 Tonnen Äpfel in Deutschland produziert.

Apfelbäume können bis zu 15 Meter hoch werden und bevorzugen vor allem einen kalk- und nährstoffreichen Boden, der weder zu nass noch zu verdichtet sein sollte. Sie sind richtige Sonnenanbeter, benötigen viel Sonne, jedoch keine pralle Hitze.

Apfel-Saison ist von September bis Oktober.

Unsere Äpfel kommen zu 99% aus Italien und 1% aus Deutschland.

Der Apfel gehört zu der Familie der Rosengewächse und ist eigentlich gar keine Frucht, sondern eine sogenannte Scheinfrucht. Die tatsächliche Frucht des Apfelbaumes ist das pergamentartige Kerngehäuse des Apfels.

Allein in Deutschland kennen wir ca. 2.000 verschiedene Sorten. Weltweit sind es sogar mehr als 30.000.

Fast 25 Kilo isst jeder Deutsche im Jahr von ihm und damit zählt der Apfel zur beliebtesten Frucht der Deutschen.

Der Schwartau Apfel hat eine glatte und feste Schale, knackiges, frisches und festes Fruchtfleisch mit einem intensiven süß-säuerlichen Aroma.

Als älteste Apfelsorte gilt übrigens der Borsdorfer Apfel. Er wurde bereits im Hochmittelalter um 1100 in den Schriften der Zisterzienser der Abtei Pforta erwähnt.

Nicht nur in Deutschland ist der Apfel schon lange ein Star. Die Amerikaner bezeichnen ihre lebendige Stadt New York schon seit 1909 als „Big Apple". Geschichten zufolge kam dieser Spitzname zustande, da der Rest der Vereinigten Staaten der Meinung war, dass New York einen unausgewogenen Anteil des nationalen Saftes, also des Geldes, bekommt. Seit 1970 ist „The Big Apple" der offizielle Beiname der Stadt.

Eigentlich sind die süß-sauren Früchte als wahre Jungbrunnen bekannt. Äpfel können aber auch den Alterungsprozess beschleunigen – keine Angst, nicht den menschlichen! Äpfel verströmen das natürliche „Reifungsgas" Ethen, das anderes Obst und Gemüse deutlich schneller reifen lässt. Daher sollten Äpfel immer separat gelagert werden.

Aufgrund des süß-sauren Geschmacks ist der Apfel ganz klar der Star unter den Früchten, aber auch in der Wissenschaft oder der Literatur ist die Frucht berühmt. So soll ein fallender Apfel den Mathematiker, Physiker und Astronomen Isaac Newton zur Formulierung seines Gesetzes über die Schwerkraft veranlasst haben.

Friedrich Schiller war ein großer Fan von Äpfeln. Doch er aß sie nicht, sondern ließ sie einfach verfaulen. Es heißt, dass er durch den Geruch von faulenden Äpfeln zum Schreiben inspiriert wurde.

Curve

Schwarze Johannisbeere

Bereits seit dem 16. Jahrhundert werden die dunklen Beeren kultiviert.

Frische Schwarze Johannisbeeren haben mehr Vitamin C als Zitronen. Auf 100g gesehen stehen 53 mg gegen 189mg des Vitamins. Damit übertreffen schwarze Johannisbeeren die Zitrusfrüchte fast um das Vierfache.

Das Vitamin C der Johannisbeere gilt als besonders widerstandsfähig, sodass es auch noch im Sirup oder der Konfitüre weitgehend bestehen bleibt.

Neben Vitamin C enthalten die Beeren auch viel Kalium, Kalzium und Pektin.

Saison ist von Juni bis September.

Unsere schwarzen Johannisbeeren kaufen wir ausschließlich in der EU - 81% sind aus Polen und 19% aus Litauen.

Ihren Namen verdankt sie Johannes dem Täufer, der am 24. Juni zum Startschuss der Ernte seinen Namenstag feiert.

 

Polen stellt in Europa die größte Anbaufläche für Johannisbeeren.

Die Schwartau Schwarze Johannisbeere ist tiefschwarz, prall und saftig mit einem Durchmesser von 8-12mm und ist hochwertig und würzig im Geschmack.

Die schwarze Johannisbeere hat im Volksmund auch weniger schmeichelhafte Namen erhalten wie z. B. Stinkstruck, Wanzenbeere oder Bocksbeere.

Schwarze Johannisbeeren gelten in vielen Kulturkreisen als Symbol für Gesundheit und ein langes Leben.

Den Extrakt aus der Knospe der Johannisbeere extrahierten bereits die Parfümeure aus dem frühen Mittelalter.

Curve

Boysenbeere

Die frische Frucht hat einen hohen Vitamin C Gehalt und ist reich an Ballaststoffen. Außerdem enthält sie Folsäure, Kalzium, Calium, Magnesium und Phosphor.

Die Boysenbeere ist etwa drei mal größer als ihre Elternsorte, die Brombeere.

Starkwüchsige Pflanzen brauchen einen Abstand von drei bis vier Metern zu ihren Nachbarsträuchern.

Boysenbeer-Saison ist im März.

Unsere Boysenbeeren kommen aus Neuseeland.

Die Boysenbeere ist eine Kreuzung zwischen einer Brombeere und einer Loganbeere.

Seit 1935 trägt die Beere den Namen ihres kalifornischen Erfinders Rudolph Boysen.

Die Schwartau Boysenbeere ist zwischen 3-4 cm groß, hat eine dunkle, fast schwarze Farbe mit wein-säuerlichem und frischem Aroma.

Nach einem schweren Unfall hatte der Erfinder Boysen seine Zuchtversuche mit Beerensträuchern aufgeben und seine Farm verkaufen müssen. Hinterlassen hat er die Boysenbeere.

 

Die Boysenbeere enthält keine Kalorien und ist Bestandteil vieler Rezepte und Ernährungstipps.

Curve

Schwarzkirsche

Süßkirschen stammen von der Vogelkirsche ab, die im Kaukasus wild vorkommt.

Frische Süßkirschen schlagen mit 63 Kalorien pro 100 g Fruchtfleisch zu Buche und enthalten ca. 13 g Zucker.

An ihren feinen Blüten kann man es erkennen: Die Kirsche gehört zu den Rosengewächsen.

Schwarzkirschen-Saison ist von Juli bis September.

73% unserer Schwarzkirschen stammen aus Deutschland, 18% aus Griechenland, 8% aus Südeuropa und 1% aus der Schweiz.

Die Schwarzkirsche ist eine besonders dunkle Sorte der Süßkirsche.

 

Die Schwartau Schwarzkirsche ist glänzend, prall und knackig, ist saftig mit intensiv süßem Aroma und hat ein dunkelrotes, fast schwarzes Fruchtfleisch.

Der römische Feldherr und bekennende Gourmet Lucius Licinius Lucullus soll Kirschen 74 v. Chr. von einem Feldzug in Kleinasien nach Europa mitgebracht haben. Einige Jahre später soll er Selbstmord begangen haben, weil sein Kirschvorrat zur Neige ging.

Lateinisch heißt die Schwarzkirsche „Prunus avium". Lässig übersetzt, bedeutet es so viel wie: „Früchte, die auch Vögel zum Fressen gern haben".

Namensgeber bei uns sind das griechische „kérasos" und das lateinische „cerasus". Der althochdeutsche Begriff „kirsa" entwickelte sich später zu Kirschen.

Curve

Brombeere

Die Brombeere gehört zu den Rosengewächsen und stammt ursprünglich aus den Wäldern Eurasiens.

Frische Brombeeren enthalten kaum Fett, wenig Kalorien, dafür aber unter anderem viel Vitamin C, Vitamin E und eine gute Portion Pro-Vitamin A.

 

Streng genommen sind Brombeeren gar keine Beeren. Sie gehören zu den Sammelsteinfrüchten

Brombeer-Saisonb ist von Juli bis September.

Unsere Brombeeren kommen aus Serbien und werden ausschließlich handgepflückt.

Wir verwenden tiefgekühlte Brombeeren, die direkt nach der Ernte eingefroren werden und so ihr volles Aroma behalten.

Brombeeren sind am Strauch erst grün, dann rot und schließlich blauschwarz.

Die Schwartau Brombeere ist tiefviolett bis schwarz und glänzend. Sie ist prall und gleichmäßig durchgefärbt, dabei saftig und mit herb-fruchtigem Aroma.

Nach dem altdeutschen Begriff „Brame" („Dornenstrauch") nannte man Brombeeren im Althochdeutschen „Bramberi", im Mittelhochdeutschen „Bramber", im Volksmund auch Brambeeren und Brennbeeren.

Die Brombeere gehört zu den ältesten Heilpflanzen der Welt. Bereits im Altertum schwor man auf die Kraft und den Geschmack der Früchte und auch in mittelalterlichen Kräuterbüchern werden Brombeeren häufig erwähnt.

Dank der Anthocyane der Brombeere findet die Frucht nicht nur in der Küche eine Verwendung. Der Brombeer-Farbstoff wird vor allem als Färbemittel eingesetzt.

Das bekannte Smartphone „Blackberry" (englisch für Brombeere) erhielt seinen Namen, weil seine kleinen, engstehenden Tasten den Hersteller an die vielen einzelnen Steinfrüchte einer Brombeere erinnern.

Curve

Stachelbeere

Stachelbeeren sind eng verwandt mit Johannisbeeren. Sie gehören zu den Steinbrechgewächsen und zeigen sich weltweit mit über 1.000 verschiedenen Sorten.

Grün gepflückte Beeren haben eine prägnante Säure. Die ausgereiften roten und goldgelben Sorten schmecken herrlich süß.

Stachelbeeren können von Juni bis August gepflückt werden.

Frische Stachelbeeren enthalten viele Vitamine, Mineralstoffe und Zucker. Der Zuckergehalt ist mit etwa 8 Prozent so hoch wie der von Weintrauben. Dazu stecken in ihnen abwehrstärkendes Vitamin C und Betacarotin. Die kräftige Schale und die kleinen, essbaren Kerne liefern reichlich Ballaststoffe.

Stachelbeeren kaufen wir ausschließlich in Polen.

Sie wachsen an mehrjährigen, dornigen, gedrungenen Sträuchern.

Die Schwartau Stachelbeere ist hellgrün, rot, goldgelb oder gestreift leuchtend. Das Fruchtfleisch ist gleichmäßig gefärbtes Fruchtfleisch mit einem süß-säuerlichen Aroma.

Der Botaniker und Naturforscher Jakob Dietrich erwähnte die gesunden Beeren in seinem Kräuterbuch bereits im 16. Jahrhundert. Da hießen sie noch „Klosterbeeren" oder „Heckenbeeren".

In ganz England gründeten Hobbygärtner Clubs und Gesellschaften zu Ehren der Stachelbeere. Um 1845 gab es bereits etwa 170. Bis 1916 sind davon aber nur acht übrig geblieben.

 

Seit etwa 1800 veranstaltet die „Egton Bridge Old Gooseberry Society" in Nord Yorkshire jährlich am ersten Dienstag im August eine Show zu Ehren der Stachelbeeren.

Stachelbeeren sind vor allem als Tortenbelag, Crumble oder Kompott beliebt.

Curve

Hagebutte

Hagebutten sind anspruchslos, wachsen fast überall und sind sehr robust.

Mit einer tiefroten Schale und weichem Fruchtfleisch sind sie perfekt.

Hagebutten-Sträucher erreichen eine Größe von bis zu fünf Metern.

Hagebutten-Saison ist September bis Dezember.

Unsere Hagebutte kommt zu 100% aus Rumänien.

Sie wird ausschließlich Handgepflückt. 

Die Schwartau Hagebutte hat eine tiefrote, leuchtende Schale, weiches, saftiges Fruchtfleisch und ist fruchtig-säuerliche im Geschmack.

In Pfahlbausiedlungen aus der Bronzezeit fanden Archäologen Hagebuttenkerne als Grabbeigabe.

Die Leuchtkraft der Hagebutten brachte den Musiker Hoffmann von Fallersleben auf die Idee mit dem „Männlein im Walde". Das Kinderlied bezieht sich nicht auf einen Fliegenpilz, sondern tatsächlich auf die Hagebutte.

Die kleinen, nicht essbaren Nüsschen haben feine, mit Widerhaken besetzte Härchen, das bei Kindern als Juckpulver beliebt ist.

Auch wenn die Kerne oder Nüsschen mit ihren Widerhaken ein wenig gemein sind, findet das darin enthaltene Öl in Haut-Cremes Verwendung.

Curve

Vanille

Die Vanille blüht nur sehr kurz. Daher werden die stark duftenden Blüten im professionellen Anbau per Hand mit einem Kaktus- oder Bambusstachel bestäubt.

Sie besteht aus Zucker, etwas Fett, Wasser, Ballaststoffen und zahlreichen Aromen. Das natürlich enthaltene Vanillin ist der wichtigste Aromastoff.

Das Gewürz ist das einzige essbare Orchideengewächs. Der botanische Name lautet „vanilla planifolia".

Vanille kann ganzjährig geerntet werden.

Wir verwenden ausschließlich echte Bourbon-Vanille von den sogenannten Vanille-Inseln (Madagaskar, Réunion, Mauritius, den Seychellen oder den Komoren).

Anbau, Ernte und Verarbeitung der „Königin der Gewürze" ist sehr aufwendig.

Die Schwartau Vanille hat glänzende, elastische, schwarze Schoten, vereinzelt weiße Vanillin-Kristalle und ein intensives und harmonisches Aroma.

Beim österreichischen „Vanillerostbraten" handelt es sich schlicht um gebratenes Roastbeef mit viel Knoblauch. Als Vanille nur den Wohlhabenden vorbehalten war, entstand für den Knoblauch die Bezeichnung „Vanille des armen Mannes".

1874 gelang den Chemikern Wilhelm Haarmann und Ferdinand Tiemann in Holzminden, die künstliche Herstellung des Aromastoffes Vanillin.

Erster bekannter Anhänger war der Azteken-Herrscher Montezuma, der täglich bis zu 50 Tassen Vanille-Kakao getrunken haben soll, um den bitteren Geschmack der Kakaobohne zu mildern.

Über 300 Jahre war Spanien das Vanille-Monopol – eine illegale Ausfuhr stand lange unter Todesstrafe.

Curve

Heidelbeere

Die Heidelbeere ist auch als Blaubeere, Schwarzbeere, Mollbeere, Wildbeere, Waldbeere, Bickbeere, Zeckbeere, Moosbeere oder Heubeere bekannt.

Die Heidelbeere gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse. Die aromatischen Wildheidelbeeren sind im Vergleich zu kultivierten Heidelbeeren innen blau und nicht weiß.

In Amerika sind Blaubeeren die beliebtesten Früchte, gleich nach den Erdbeeren. Der Pro-Kopf-Verbrauch der Deutschen an frischen Blaubeeren liegt bei etwa 100 g pro Jahr, der Pro-Kopf-Verbrauch in den USA sogar bei 370 bis 570 g.

Heidelbeer-Saison ist von Juli bis September.

44% unserer Heidelbeeren kommen aus der Ukraine, 34% aus Litauen, 11% aus Kanada, 6% aus Weißrussland und 5% aus Polen.

Da sie sehr empfindlich sind und wild wachsen, werden sie in Europa ausschließlich per Hand gepflückt.

Die Schwartau Heidelbeere ist dunkelblau bis tiefschwarze, hat ein pralles, festes Fruchtfleisch und ist saftig mit süßem Aroma.

Die Indianer Nordamerikas verehrten Heidelbeeren. Sie glaubten, der „große Geist" hat Blaubeeren geschaffen, um sie vor Hungersnöten zu bewahren. Sie nannten sie daher ehrfürchtig „Sternenbeere" und ein Geschenk des »Großen Geistes«.

In einigen US-Staaten wie Maine oder New Jersey ist die Heidelbeere so beliebt, dass sie sogar als offizielle „Staatsfrucht" geehrt wird.

Weltberühmt machte der Sänger Fats Domino die Beeren mit seinem Evergreen „Blueberry Hill". In dem Song geht es um eine Liebesgeschichte, die auf einem nach den Beeren benannten Berg begann. Lustigerweise wurde das Lied zunächst von einem Musikverlag abgelehnt, weil Heidelbeeren nicht auf Hügeln wachsen.

Weitere große Fans sind Mark Twain, der seinen berühmten Protagonisten „Huckleberry Finn" nach den kleinen Kugeln benannte. Denn in den USA nennt man Blaubeeren auch „Huckleberries".

Curve

Ingwer

Ingwer kommt ursprünglich aus Südasien. Schon 2700 v. Chr. erklärte der damalige Kaiser von China, Sheng Fu, Ingwer zu einer königlichen Pflanze. Angeblich könne sie die Lebenskraft fördern.

 

 

Ingwer wächst in einer Staude, der Hauptspross ist das unterirdisch wachsende Rhizom. Das Rhizom ist das verwendete Heil - und Gewürzmittel.

Unser Ingwer kommt zu 100% aus China.

Ingwer ist ein idealer Reisebegleiter. Beim Anflug von Übelkeit auf einer frischen Scheibe Ingwer kauen hilft.

Die ätherischen Öle im Ingwer fördern die Durchblutung und helfen dabei die Verdauung anzukurbeln und den Körper von innen zu wärmen.

Queen Elizabeth I erfand das berühmte englische 'Gingerbread'. ('Ginger' heißt übersetzt Ingwer)

Im 13. und 14. Jahrhundert war ein Pfund Ingwer so viel wert wie ein Schaf.

 

Curve

Himbeere

Himbeeren bestehen, wie bei einem Puzzle aus vielen kleinen Früchtchen.

Frische Himbeeren glänzen ganz nebenbei mit einer Vielfalt wertvoller Inhaltsstoffe. Mit gerade mal 34 Kalorien pro 100 g Fruchtfleisch bescheren sie unbeschwerten Genuss.

 

Botanisch betrachtet zählen Himbeeren zu den Rosengewächsen, sind also keine Beeren sondern Scheinfrüchte – streng genommen sogar Sammelsteinfrüchte.

Himbeer-Saison ist von Juni bis Oktober.

Unsere Himbeeren kommen zu 53% aus Serbien und zu 47% aus Polen.

Für den Anbau von Himbeeren benötigt es viel Erfahrung und Wissen, da sie sehr empfindlich sind.

Ernten sollte man am frühen Morgen, da die Beeren unter starker Sonneneinstrahlung zu weich werden.

Die Schwartau Himbeere hat eine leuchtend, tiefrote Farbe und ein vollreifes, festes Fruchtfleisch mit saftigem, sehr süßen Aroma.

Der deutsche Name Himbeere, althochdeutsch Hintperi, stammt vom altnordischen und angelsächsischen Wort „Hind" ab. Es bedeutet Hirschkuh. Da das Rotwild eine besondere Vorliebe für Himbeerblätter hatte.

In den 70iger Jahren des vorigen Jahrhunderts landeten die Brüder Hoffmann & Hoffmann mit dem Song „Himbeereis zum Frühstück" einen Hit. 1985 komponierte der amerikanische Popstar Prince seinen Klassiker „Raspberry Beret".

Seit 1981 wird in Amerika der „Golden Raspberry Award" verliehen. Die „goldene Himbeere" gilt als Auszeichnung für den schlechtesten Film des Jahres.

Himbeeren und Erdbeeren stehen in edlem Wettstreit um den Titel als Königin der Früchte. Viele Dichter und Sänger preisen den Wohlgeschmack der feinen Beeren.

Curve

Blutorange

Die intensivere Farbgebung der Blutorange entsteht durch das Pigment Anthocyane, welches häufig in roten Beeren zu finden ist, und durch extreme Temperaturschwankungen tagsüber und nachts.

Die Blutorange ist eine natürliche Mutation aus verschiedenen Orangensorten. Die ersten Blutorangen wurden Mitte des 20. Jahrhunderts in Sizilien gezüchtet.

Blutorangen-Saison reicht von Winter bis ins späte Frühjahr, sogar bis in den frühen Sommer.

Unsere Blutorangen kommen zu 100% aus Italien.

Blutorangen haben einen sehr hohen Vitamin C Gehalt. In Sizilien sagt man, dass man 100 Jahre leben kann, wenn man täglich eine Blutorange isst.

 

Curve

Mango

Mango ist eine Steinfrucht, die ursprünglich von den Südhängen des Himalajas stammen soll.

Mangos gehören zu den Sumach- bzw. Nierenbaumgewächsen. Cashewfrüchte und Pistazien zählen erstaunlicherweise zu ihrer Verwandtschaft.

Trotz der weltweiten Anbaugebiete wachsen in Indien nach wie vor die meisten und besten Früchte.

Mango-Saison ist ganzjährig.

Unsere Mango kommt zu 100% aus Indien.

Mangos sind je nach Sorte oval-, herz- oder nierenförmig.

Die Schwartau Mango hat ein leuchtend orangefarbenes Fruchtfleisch und eine glatte, ledrige Schale. Bei Druck sollte sie leicht nachgeben und süßlich duften.

"Big Mango" ist der Spitzname der thailändischen Hauptstadt Bangkok.

Im asiatischen Raum gilt ein Korb mit Mangos als Zeichen der Freundschaft. Die einzelne Frucht und sogar die Blüten gelten als Symbol der Liebe.

Seit etwa 1.200 Jahren gelten Mangos bei den Hinduisten als göttliche Früchte. Noch heute bringen die Gläubigen ihren Göttern frische Mangos als Opfergabe.

Buddha pflegte unter dem schattenspendenden Blätterdach eines Mangobaums zu rasten. Auch sonst hat er den Baum wegen seiner Langlebigkeit, Kraft und Schönheit gepriesen.

Die erste Kiste reifer Mangos wird, zu Beginn der Ernte, in Australien für gute Zwecke versteigert.

Curve

Banane

Vermutet wird, dass der Urpsrung der Banane in Westafrika ist. Bewiesen ist dies jedoch nicht.

Die Krümmung der Banane entsteht dadurch, dass die Bananenstaude im Laufe der Zeit so schwer wird, dass sie sich Richtung Boden senkt. Die Bananen wachsen jedoch weiter Richtung Sonne, wodurch die Krümmung entsteht.

Bananen können ganzjährig geerntet werden.

Unsere Bananen kommen zu 100% aus Ecuador

Bananen gehören eigentlich zur Gattung der Beeren. In Fachkreisen sagt man auch Bananen-Beeren.

Bananen sind reich an Vitamin C. Eine Banane deckt 15% des täglichen Vitamin C Bedarfs eines Menschen.

Bananen helfen anderen Früchten beim Reifen. Das enthaltene Ethylen in Bananen ist ein Hormon, dass den Reifeprozess von Früchten fördert.

Das Fruchtfleisch der Banane soll gegen Juckreiz und Verbrennung helfen, indem man die betroffene Stelle damit einreibt.

Curve

Orange

Frische Orangen bestehen zu 85 Prozent aus Wasser. Dazu stecken in ihnen viele Biostoffe wie B- und C-Vitamine.

Orangen stammen ursprünglich aus Südchina. Der botanische Name „citrus x sinensis" bedeutet „Apfel aus China".

Orangen werden in vier große Gruppen eingeteilt: Navel-Orangen, gewöhnliche Orangen, Blutorangen und säurelose Orangen. Ihre Bäume können bis zu 10 Meter groß werden.

Orangen-Saison ist das ganze Jahr.

Unsere Orangen stammen ausschließlich aus Spanien.

Zwischen Oktober und April ist Hochsaison für Orangen.

Die Orange ist durch eine Kreuzung aus Mandarine und Pampelmuse entstanden.

Die Schwartau Orange hat eine orange bis rote, leuchtende Schale, ist saftig und süß-säuerlich im Geschmack und hat je nach Sorte oranges, gelbes oder rotes Fruchtfleisch.

Im Norden gibt es auf den Märkten Apfelsinen und im Süden Orangen zu kaufen. Der Name „Apfelsine" gerät jedoch immer stärker in Vergessenheit.

In der Film-Trilogie „Der Pate" sind die lebensbejahenden Früchte Vorboten des Todes. Nachdem Mafiaboss Don Corleone beim Orangen-Kauf angeschossen wird, erleidet er später einen tödlichen Herzinfarkt im eigenen Garten als er einen Orangenschnitz genießt.

Im 15 Jahrhundert brachten die Portugiesen die Orange aus Indien nach Europa, wo sie schnell den Mittelmeerraum eroberte. Christoph Columbus brachte die süßen Früchte dann wiederum an die amerikanische Küste.

 

Curve

Pfirsich

Frische Pfirsiche sind kalorienarm und reich an Eisen. Hinzu kommen Kalzium, Kalium sowie Provitamin A, Vitamin B und C.

Die zu den Rosengewächsen gehörenden Obstbäume werden zwischen ein und acht Meter groß.

Frost während der Blütezeit kann zu einem Totalausfall der Ernte führen.

Pfirsich-Saison ist von Juli bis September.

Unser Pfirsich kommt zu 81% aus Spanien und zu 19% aus Griechenland.

Die Pfirsiche werden vollreif gepflückt und direkt weiterverarbeitet, um das Aroma und die Qualität zu erhalten.

Jährlich verzehren die Deutschen ca. 3,5 Kilogramm pro Kopf – in den unterschiedlichsten Varianten.

Der Schwartau Pfirsich hat einen intensiv-fruchtigen Duft. Das Fruchtfleisch gibt auf leichten Druck nach und hat eine orange-rote Färbung.

In China gilt der Pfirsich als Symbol der Unsterblichkeit.

Es wird vermutet, dass der Pfirsich durch die Römer schließlich nach Deutschland kam.

Die Kerne der verwandten Nektarine lassen sich zu Persipan verarbeiten, eine Variante des Marzipans.

 

Curve

Pflaume

Die Pflaume erkennt man an ihrer ovalen Form sowie an ihrer charakteristischen Bauchnaht.

Die Pflaume besitzt eine weiße Wachsschicht, auch "Duftfilm" genannt, die vor allem zum Schutz der Früchte sowie vor dem Austrocknen dient. Daher sollten Pflaumen erst unmittelbar vor dem Verzehr gewaschen werden.

Die Pflaume ist ein Baum oder Strauch, der bis zu 6 Meter hochwächst und einen humusreichen, feuchten Boden sowie eine sonnige und geschützte Lage bevorzugt.

Pflaumensaison ist von August bis September.

Unsere Pflaumen kommen zu 61% aus Deutschland, zu 17% aus Frankreich, 12% aus Bulgarien und 10% aus Serbien.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Pflaumen und Zwetschgen häufig synonym verwendet. Dabei ist die Zwetschge eine Unterart der Pflaume.

Die Schwartau Pflaume ist prall, saftig und glänzend, mit einem intensiv fruchtigen Duft und Geschmack und gibt bei Druck leicht nach.

 

Da die Zwetschge beim Backen ihre Form behält und weniger Saft verliert als die Pflaume, eignet sie sich ideal für Kuchen. Und der Boden bleibt so schön knusprig.

Nicht nur kulinarisch sind Pflaumen und Zwetschgen beliebt. Pflaumen- und Zwetschgenholz ist wegen der rötlich braunen Farbe und der besonderen Härte sehr begehrt und wird vor allem für exquisite Möbel eingesetzt.

Um 1840 wurde in Bühl die berühmte Frühzwetschge entdeckt. Fast hundert Jahre behauptete sie ihren Vorreiterplatz. Nach ihr wurde auch das Bühler Zwetschgenfest benannt, das alljährlich in der Innenstadt von Bühl gefeiert wird. Seit 1927 gibt es dort auch eine Zwetschgenkönigin, welche die süße blaue Frucht in der Stadt und der Umgebung repräsentiert.

Curve

Preiselbeere

Roh sind die Beeren ungenießbar. Ihr herbes, feinsäuerliches Aroma offenbart sie erst durch ein kurzes Erhitzen.

Die Preiselbeere ist recht unempfindlich gegen Frost. Erst ab winterlichen Tiefsttemperaturen von -22 °C treten Frostschäden auf. In Finnland haben sich die wildwachsenden Preiselbeeren über das ganze Land verteilt.

Frische Preiselbeeren enthalten viele wichtige Vitamine wie C, B1 und B2 sowie Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium.

Preiselbeer-Saison ist im September.

Wir beziehen unsere Preiselbeeren aus Schweden.

Die besten Preiselbeeren wachsen in Skandinavien und Russland.

 

Sie gehört zu den Heidegewächsen.

Die Schwartau Preiselbeere ist leuchtend und glänzend rot, hat ein leicht herbes, süß-saures Aroma und ist 5-8 mm klein.

Die amerikanischen Cranberries sehen zwar aus wie große Preiselbeeren, haben aber wenig mit den roten Beeren zu tun.

 

Bekannt ist die Preiselbeere auch als „Kronsbeere", „Moosbeere" oder „Riffelbeere" und außerdem ziemlich eigenwillig.

Curve

Aprikosen

Süße Aprikosenkerne ähneln Mandeln und duften leicht nach Marzipan. Es gibt aber auch bittere Kerne, die giftige Blausäure enthalten.

Aprikosen gehören zur Familie der Rosengewächse und sind ein Steinobst.

Frische Aprikosen enthalten wertvolle Mineralstoffe wie Kalium und Eisen, Ballaststoffe, Vitamine sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie vor allem Betacarotin.

Aprikosen-Saison ist von Mai bis August.

Unsere Aprikosen kommen zu 65% aus Spanien, 18% aus Bulgarien, 9% aus Griechenland und 8% aus Marokko.

Die Aprikose reift nach der Ernte kaum nach, daher wird sie vollreif gepflückt.

Die Ernte erfolgt mit speziellen Maschinen und vor allem per Hand.

Sie liebt trockene und warme Regionen und ist sehr frostanfällig.

Ob Konfuzius auf dem Weg zur Erleuchtung Aprikosen genascht hat, wissen wir nicht. Überliefert ist jedoch, dass der chinesische Gelehrte gerne unter einem Aprikosenbaum sitzend meditierte.

Das Wort Aprikose geht auf das lateinische „praecoquium" zurück. Es bedeutet „frühreif". Denn für mediterrane Verhältnisse finden Blüte und Ernte relativ zeitig im Jahr statt.

Nach Europa gelangten die Früchtchen über Alexander den Großen.

Aprikosen galten lange als Aphrodisiakum. Daher weist in William Shakespeares berühmtem Theaterstück „Ein Sommernachtstraum" die Elfenkönigin Titania ihre Untergebenen an, das Objekt ihrer Begierde mit Aprikosen zu füttern.

Auch der niederländische Maler Vincent van Gogh konnte sich dem Zauber der Aprikosen nicht entziehen und setzte ihnen in seinem Gemälde „Blühende Aprikosenbäume" ein Denkmal.

Curve

Ananas

Jeder Deutsche verzehrt im Durchschnitt 1,4 Kilo Ananas im Jahr.

Trotz ihrer dicken lederartigen Schale ist die Ananas sehr empfindlich, und verträgt weder Druck noch Kälte.

Die Ananas gehört zur Familie der Bromeliengewächse.

Die Ananas-Saison zieht sich über das ganze Jahr.

Unsere Ananas kommt zu 51% aus Thailand und zu 49% aus Kenia.

Wichtige Kriterien bei der Überprüfung der Qualität sind: Aussehen, Aroma und Beschaffenheit.

Die Ananas liebt ein tropisch warmes Klima.

Die Schwartau Ananas hat frische grüne Blätter und eine gelb-orange, leuchtende Schale. Sie ist innen und außen gleichmäßig durchgefärbt und süß-säuerlich im Geschmack.

Christoph Columbus begegnete der Frucht bereits 1493 auf Guadeloupe in der Karibik und nahm sie mit nach Portugal.

Gegen Ende des 16. Jahrhundert wuchs die Frucht bereits überall, wo das Klima tropisch war.

Als die ersten Konservenfrüchte nach Europa kamen, entstanden Gerichte wie „Pizza Hawaii" oder auch der berühmte „Toast Hawaii". Doch die Gerichte haben rein gar nichts mit der pazifischen Inselgruppe zu tun.

Die Mehrzahl von Ananas ist tatsächlich Ananasse - so sagt es auch der Duden.

Curve

Erdbeere

Erdbeeren gehören zu den Rosengewächsen und sind keine Beeren sondern Scheinfrüchte. Das rote Fruchtfleisch bildet sich aus der verdickten Blütenachse. Die eigentlichen Früchte bzw. Samen sind die winzigen grüngelben Nüsschen, die in den Vertiefungen auf der roten Haut sitzen, weshalb die Erdbeere streng genommen zu den Sammelnussfrüchten zählt.

Jeder Bundesbürger genießt etwa 3,5 Kilogramm im Jahr – ziemlich viel für die kurze Saison.

In ihrem Fruchtfleisch vereinen Erdbeeren über 300 Aromen. Es gibt etwa ein Dutzend Geruchsstoffe, die den Geschmack der Erdbeere maßgeblich prägen – dabei spielt der Aromastoff „Furaneol" die Hauptrolle.

Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt (60 mg/100 g) macht frische Erdbeeren zu einer ernsthaften Konkurrenz für Zitronen und Orangen - diese liefern nur etwa halb so viel des Vitamins.

Erdbeer-Saison weltweit ist von März bis Juli - in Deutschland von Juni bis Juli.

56% unserer Erdbeeren kommen aus Deutschland, 40% aus Polen und 4% aus Serbien.

In Deutschland arbeiten wir derzeit mit 15 Vertragsbauern zusammen, die ausschließlich frische Erdbeeren anliefern.

Unser Ziel ist es, langfristig noch mehr Erdbeeren aus der Region zu beziehen.

Alle Erdbeeren werden handgepflückt.

Für Schwartau Extra verarbeiten wir zu 100 % deutsche Erdbeeren.

Die Schwartau Erdbeere ist rot, reif, prall, saftig und intensiv duftend. Sie ist innen und außen gleichmäßig durchgefärbt und hat einen süß-sauren Geschmack.

Im New Yorker Central Park hat Yoko Ono in Gedenken an ihren Mann John Lennon die „Strawberry Fields" anlegen lassen. Vorbild ist der Beatles-Song „Strawberry Fields Forever".

Ihren Ruf als Verführerin und Symbol erotischer Sinnenfreuden bestätigte der französische Dichter Francois Villon mit seinem Gedicht „Ich bin so wild nach Deinem Erdbeermund", bereits im 15. Jahrhundert.

Die heute bekannten großfruchtigen Erdbeeren entstanden vor etwa 250 Jahren. Vorher waren nur die kleinen, aromatischen Walderdbeeren bekannt.

Sogar Friseure setzen den Früchten indirekt eine Art Denkmal. Blonde Frauen, deren Haare rötlich schimmern, werden als Erdbeerblondinen bezeichnet.

Curve

Sauerkirsche

Die Kirsche ist ein Steinobst und gehört zu den Rosengewächsen.

Es gibt zig Sorten Sauerkirschen, die in die zwei großen Gruppen Amarellen und Weichseln aufgeteilt werden. Das Fruchtfleisch der Amarellen ist heller, ihr Saft fast farblos, Weichseln sind dunkelrot.

Frische Sauerkirschen sind besonders kalorienarm, denn sie bestehen hauptsächlich aus Wasser.

Schwarzkirschen-Saison ist von Juni bis Juli.

Unsere Schwarzkirschen kommen zu 85% auf Deutschland und zu 15% aus Polen.

Reife Sauerkirschen erreichen eine Größe zwischen 15 und 20 Millimetern.

Sauerkirschen bestehen hauptsächlich aus Wasser.

Die Schwartau Sauerkirsche ist prall und mit einem fest sitzenden Stiel. Sie hat ein glänzendes dunkel bis schwarzrotes Fruchtfleisch mit süß-säuerlichem Aroma.

Die Kerne der Kirsche können uns in Form von Kirschkernkissen Gutes tun und sind zum Kirschkern-Weitspucken eigentlich viel zu schade.

Dank ihrer langen Geschichte wundert es kaum, dass sich rund um die Kirsche einige berühmte Sprichworte ranken. „Mit dem ist nicht gut Kirschen essen!" ist dabei wohl das Bekannteste.

 

Dass man zu Kirschen kein Wasser trinken soll, stimmt nicht. Dieser Ratschlag ist längst veraltet und stammt aus Zeiten, in denen das Wasser mit Hefepilzen verunreinigt sein konnte.

Beim Kirschblütenfest feiern Japaner allerorts mit Freunden und Familie bei Picknicks direkt unter den blühenden Bäumen.

Curve

Holunder

Der schwarze Holunder ist auch unter „Hollerbusch" oder „Holder" bekannt. Bei uns in Norddeutschland nennen wir sie Fliederbeere.

In der frischen Holunderbeere findet sich Vitamin C und auch Vitamin B in hoher Konzentration.

Der schwarze Holunder ist so robust, dass man sogar Exemplare in den Alpen auf 1500 Metern Höhe finden kann.

Holunderbeer-Saison ist von Juni bis Oktober.

Unsere Holunderbeeren kommen zu 100% aus Ungarn.

Holunderbeeren sind vielseitig einsetzbar - vor dem Verzehr müssen sie jedoch zunächst abgekocht werden.

Bis zur vollen Reife braucht eine Holunderbeere knapp drei Monate.

Die Schwartau Holunderbeeren haben einen blauschwarzen Glanz und leuchtend roten Saft. Der Holunder hat herb-aromatische Beeren und große, vollreife Dolden.

Damen des römischen Adels sollen sich mit Holundersaft die Haare rot bis violett gefärbt haben. Auch heute noch kommt das natürliche Färbemittel in der Industrie zum Einsatz.

Die Germanen glaubten, dass im Holunderstrauch die Schutzgöttin Holda lebte. Eine vor dem Haus gepflanzte Holunderbeere soll demnach böse Geister und schwarze Magie fernhalten.

Noch bis in die Neuzeit sollen sich manche Landarbeiter aus Angst vor Unheil geweigert haben, Holunderbäume zu fällen oder rücksichtslos zu beschneiden.

Die Gebrüder Grimm ließen die germanische Göttin Holda in der Figur der „Frau Holle" auferstehen.

Curve
Top